Shopify-Versandkosten im idealo-Feed richtig übergeben
Versandkosten können im Shopify-Checkout korrekt erscheinen und trotzdem im Produktfeed fehlen. Der Grund: Ein Preisvergleichsfeed übernimmt nicht automatisch jede Versandregel aus dem Checkout. Er benötigt pro Angebot nachvollziehbare Angaben zu Versandart, Betrag und Lieferzeit.
Kernregel: Kostenloser Versand ist der Betrag 0.00 – kein leeres Feld. Kostenpflichtiger Versand muss mit dem Betrag übereinstimmen, den ein Käufer für dieses Angebot im Shop tatsächlich sieht.
Welche Angaben zusammengehören
- Versanddienstleister: zum Beispiel DHL, DPD, GLS, Hermes oder UPS.
- Versandkosten: der tatsächliche Betrag für die jeweilige Versandart.
- Zahlungsart und mögliche Zahlungskosten: auch eine Zahlart ohne Aufpreis wird mit
0.00ausgegeben. - Lieferzeit: eine realistische Formulierung, die zur sichtbaren Angabe im Shop passt.
In einem CSV-Feed werden Versand- und Zahlungskosten typischerweise in getrennten Spalten je Anbieter ausgegeben, etwa deliveryCosts_dhl und paymentCosts_paypal. Feedwerk erzeugt diese Spalten aus den bestätigten Einstellungen; es rät keine Beträge aus dem Checkout.
Versandkostenfrei ab Warenwert
Viele Shops versenden ab einem festen Warenwert kostenlos. Dann darf nicht pauschal jede Feedzeile den Betrag null erhalten. Entscheidend ist der Bruttopreis der konkreten Shopify-Variante:
- Liegt der Variantenpreis unter der bestätigten Grenze, bleiben die hinterlegten Versandkosten bestehen.
- Liegt der Variantenpreis genau an oder über der Grenze, setzt Feedwerk die Versandkosten dieser Angebotszeile auf
0.00.
Das ist nur passend, wenn ein einzelnes Angebot die Freigrenze tatsächlich erreicht. Regeln nach Region, Gewicht, Stückzahl, Produktklasse oder Kundengruppe lassen sich mit einer einzigen globalen Grenze nicht zuverlässig abbilden.
Beispiel für einen einfachen deutschen Shop
| Variante | Preis | DHL | Lieferzeit |
|---|---|---|---|
| Artikel A | 39,90 € | 4,90 € | 1–3 Werktage |
| Artikel B | 59,90 € | 0,00 € | 1–3 Werktage |
Im Beispiel gilt eine bestätigte Freigrenze von 50,00 €. Der Feed bildet die Regel je Variante ab; er ändert weder den Shopify-Checkout noch die Versandprofile im Shop.
Vier Prüfungen vor der Übergabe
- Öffnen Sie die Produktseite und prüfen Sie Preis, Verfügbarkeit und sichtbare Versandangaben.
- Vergleichen Sie die Feedspalte der Versandart mit dem tatsächlichen Checkout-Betrag.
- Prüfen Sie die Freigrenze mit je einem Angebot knapp darunter und darüber.
- Kontrollieren Sie, ob die Lieferzeit realistisch und auf Shopseite und Feed widerspruchsfrei ist.
Was idealo offiziell beschreibt
idealo nennt in der offiziellen FAQ zur technischen Anbindung Versandart, Lieferkosten und Lieferzeit als Angaben, die Händler für Angebote festlegen. Die aktuellen idealo-AGB verlangen außerdem, dass Angaben zu Versand- und Zahlungskosten den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Welche Felder und Regeln für Ihr konkretes Händlerkonto gelten, bestätigt idealo.
Grenzen der Automatisierung
Feedwerk bildet einen einfachen deutschen CSV-Fall mit globalen Versand- und Zahlungseinstellungen sowie einer optionalen Warenwertgrenze ab. Individuelle Regeln nach Postleitzahl, Gewicht, Produktgruppe, Stückzahl oder mehreren Ländern gehören derzeit nicht zum Funktionsumfang. Ein technisch vollständiger Feed garantiert keine Annahme oder Darstellung durch idealo.
Wenn Angebote trotz ausgefüllter Versandkosten fehlen, lesen Sie ergänzend, wie Sie einen leeren idealo-Feed diagnostizieren oder prüfen Sie Ihre CSV direkt im kostenlosen Feed Checker.
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Der öffentliche idealo Feed Checker untersucht häufige technische Probleme direkt im Browser. Die Datei wird nicht hochgeladen.
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