Der idealo-Feed enthält keine Produkte – was jetzt?
Eine erreichbare CSV-Datei mit null Angeboten bedeutet nicht automatisch, dass die Verbindung ausgefallen ist. Oft wurden Produkte gelesen, aber alle Varianten regelbasiert ausgeschlossen oder wegen unbrauchbarer Angaben nicht in den fertigen Feed übernommen.
Zuerst unterscheiden: Wurden null Produkte aus Shopify gelesen, wurden Varianten bewusst ausgeschlossen oder scheiterten Angebote an Pflichtfeldern? Diese drei Fälle brauchen unterschiedliche Korrekturen.
1. Prüfen, ob Shopify überhaupt Produkte liefert
Der Laufbericht sollte zeigen, wie viele Produkte und Varianten gelesen wurden. Stehen beide Werte auf null, prüfen Sie zuerst, ob Produkte aktiv, im Shop veröffentlicht und für die App erreichbar sind. Feedwerk fordert ausschließlich read_products an und verändert keine Produkte.
2. Regelbasierte Ausschlüsse von Fehlern trennen
Archivierte, nicht veröffentlichte oder – je nach Einstellung – ausverkaufte Varianten können bewusst ausgelassen werden. Das ist kein technischer Fehler. Wenn jede Variante unter dieselbe Ausschlussregel fällt, bleibt der Feed folgerichtig leer. Der Bericht nennt den Grund je betroffener Variante.
3. Artikelnummer, Preis und Produktadresse kontrollieren
Jede Variante braucht eine eindeutige Artikelnummer. Preis und Produktadresse müssen verwendbar sein; doppelte Artikelnummern dürfen nicht dazu führen, dass Angebote einander überschreiben. Eine fehlende oder formal ungültige EAN wird gesondert gemeldet, ohne dass eine Nummer erfunden wird.
4. Versand- und Zahlungsangaben bestätigen
Mindestens ein tatsächlich angebotener Versanddienstleister und eine tatsächliche Zahlart müssen mit ihren Kosten hinterlegt sein. Kostenlos bedeutet dabei den Betrag null, nicht ein leeres Feld. Auch Shopadresse, Lieferzeit und die Einstellung zu Netto- oder Bruttopreisen müssen zum echten Shop passen und ausdrücklich bestätigt werden.
5. Den Status des letzten Laufs ansehen
Ein neuer Feed wird erst veröffentlicht, wenn der Lauf vollständig beendet ist. Ein abgebrochener oder noch laufender Durchgang ersetzt deshalb nicht die letzte fertige Datei. So bleibt ein zuvor funktionierender Feed erreichbar, während die Ursache des neuen Laufs geklärt wird.
6. Nach der Korrektur neu erzeugen
Beheben Sie Produktfehler möglichst direkt an der jeweiligen Shopify-Variante, speichern Sie anschließend die geprüften Feed-Einstellungen und erzeugen Sie den Feed erneut. Vergleichen Sie danach Produkte, Varianten, Angebote, Ausschlüsse und Fehler – nicht nur die Dateigröße.
Was Feedwerk nicht verspricht
Ein technisch vollständiger Feed garantiert weder Import noch Darstellung einzelner Angebote. Darüber entscheidet idealo anhand der dort geltenden Händler- und Datenanforderungen. Feedwerk macht die eigene Datenaufbereitung nachvollziehbar und zeigt, warum eine Variante nicht ausgegeben wurde.
Für einzelne Fehlerbilder lesen Sie ergänzend, wie Sie EAN-, Artikelnummern- und Versandfehler prüfen.
Feed erzeugen und Fehler direkt sehen
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